Frauenarzt Axams bei Innsbruck

Frauenarzt Leistungen im Überblick

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Regelmässige Kontrollen beim Frauenarzt optimieren die Frauengesundheit und ermöglichen durch das Aufdecken von Krebsvorstufen die Frühdiagnose von Krebserkrankungen und erhöhen damit die Chance auf eine komplette Heilung.

Ablauf der Vorsorgeuntersuchung:

  • ein ausführliches Gespräch
  • eine beidhändige Tastuntersuchung des Unterbauchs durch die Scheide und die Bauchdecke
  • die mikroskopische Untersuchung des Scheidensekretes auf Bakterien und Pilze
  • die Abnahme des Krebsabstriches (PAP-Abstrich): dabei werden oberflächliche Zellen vom äusseren Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal entnommen und anschliessend im Labor untersucht. Ebenso wird im Bedarfsfall ein HPV-Test mittels zusätzlichem Abstrich vom Muttermund durchgeführt. Diese Untersuchungen dienen der Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals.
  • die Kolposkopie: hier werden die Scheide und der Muttermund mit einem speziellen Mikroskop in 30-facher Vergrösserung betrachtet.
  • die Ultraschalluntersuchung des Unterbauches entweder durch die Scheide oder die Bauchdecke
    die Untersuchung der Brust

Frauen von 45 bis 69 Jahren wird die Durchführung einer Mammografie in 2 jährigen Intervallen empfohlen. Der beste Zeitpunkt für eine Mammographie ist unmittelbar nach der Periode.

Auf Wunsch – vor allem bei der ersten gynäkologischen Untersuchung – kann eine Begleitperson (Mutter, Freundin, etc.) mitkommen.

Im Falle von gynäkologischen Beschwerden biete ich eine umfassende Diagnostik und Behandlung abgestimmt auf das jeweilige Krankheitsbild und ihre individuellen Bedürfnisse.

Mögliche gynäkologische Beschwerden und Krankheitsbilder sind zum Beispiel:

  • Juckreiz und/oder stark riechender oder vermehrter vaginaler Ausfluss
  • Blutungen außerhalb der Menstruation
  • Probleme beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang
  • Schmerzen im Unterleib
  • häufige Schmerzen während oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr
  • sehr starke Blutungen
  • verlängerte Blutungen
  • Ausbleiben der Regel für mehr als 30 Tage
  • fehlende Menstruation nach dem 15. Lebensjahr
  • starke Nebenwirkungen im Zusammenhang mit einem Verhütungsmittel

Mit der Pubertät wird sich dein Körper und auch deine Gefühlswelt so sehr verändern, dass du manchmal vielleicht auch verunsichert bist, ob mit deinem Körper alles „stimmt“.

Die Mädchensprechstunde soll dir die Angst vor dem ersten Frauenarztbesuch nehmen. Du erhältst hier die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen und etwas über dich und deinen Körper zu erfahren. Das Gespräch steht also im Vordergrund.

Eine gynäkologische Untersuchung ist häufig noch gar nicht notwendig und wird auch nur dann durchgeführt, wenn sie unbedingt notwendig und du damit einverstanden bist. Oder wir vereinbaren einen neuen Termin für die Untersuchung, nachdem ich dir alles genau erklärt habe.

Du kannst gerne alleine oder in Begleitung deiner Mutter, einer Freundin oder deinem Freund zu mir kommen.

Unser Gespräch ist natürlich streng vertraulich!

Wann solltest du zum ersten Mal zu einer Frauenärztin/einem Frauenarzt gehen?

  • Wenn du bis zum 15. Geburtstag noch keine Regelblutung hattest
  • Bei Unterbauchschmerzen oder Schmerzen während der Regelblutung
  • Bei Ausfluss mit ungewöhnlichem Geruch oder Farbe
  • Wenn eine Schwangerschaft vermutet wird und/oder ein zuverlässiger Schwangerschaftstest durchgeführt werden sollte
  • Wenn du eine Verhütung verschrieben bekommen möchtest
  • Bei Veränderungen an deiner Brust
  • Wenn du Fragen zu deinem Zyklus, Sexualität oder den Veränderungen an deinem Körper hast

Wirksamer Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs und weitere Krebsarten

Rund 400 Frauen in Österreich erkranken jährlich an Gebärmutterhalskrebs. Infektionen mit Humanen Papillomaviren (HPV) gelten als Ursache für die Entstehung dieser Krebserkrankungen und ihrer Vorstufen. Doch diese lassen sich vielfach durch eine Schutzimpfung vermeiden.

Humane Papillomviren sind weit verbreitete Viren, mit denen sich sowohl Männer als auch Frauen infizieren können. Mehr als zwei Drittel der Menschen (Männer, Frauen – auch Kinder) infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV – ohne dass sie es wissen oder bemerken. Die Übertragung von HPV erfolgt am häufigsten durch sexuelle Kontakte. HPV kann aber auch durch einfache (Haut-) Kontakte übertragen werden. Seit 2016 gibt es einen neuen, deutlich verbesserten Impfstoff: Gardasil 9 bietet gegenüber seinen Vorgängern einen umfangreicheren Schutz gleich gegen 9 HPV-Typen.

Impfen vor Eintritt in das sexuell aktive Alter

Die HPV-Impfung ist vorbeugend wirksam und soll daher idealerweise vor Eintritt in das sexuell aktive Alter erfolgen.

Die Impfung gegen HPV ist im kostenfreien Impfprogramm für Mädchen und Buben ab dem vollendeten 9. Lebensjahr bis zum vollendeten 12. Lebensjahr enthalten. Die Impfung
erfolgt auch im Rahmen von Schulimpfungen (vorzugsweise in der 4. Schulklasse).
Der Impfstoff wird vom vollendeten 9. Lebensjahr bis zum vollendeten 15. Lebensjahr in 2 Teilimpfungen im Mindestabstand von 6-12 Monaten gegeben.

Die Impfung wird auch älteren Mädchen und Buben bzw. Frauen und Männern im sexuell aktiven Alter empfohlen, da sie vor neuen Infektionen schützt.

Nach dem 15. Lebensjahr werden 3 Teilimpfungen nach 2 und dann 4 Monaten verabreicht.

Hintergrund: Humane Papillomaviren und Krebserkrankungen

Humane Papillomviren verursachen Warzen und anormales Gewebewachstum. Es existieren mehr als 100 verschiedene Typen des Papillomvirus, von denen einige sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit Anogenitalkrebs in Zusammenhang stehen. Fast 100 % der Krebserkrankungen am Gebärmutterhals werden durch HPV-Infektionen verursacht. Es wird geschätzt, dass ca. 90 % der Analkrebserkrankungen, 15 % der Vulvakrebserkrankungen, 70 % der Vaginalkrebserkrankungen und 30 bis 40 % der Peniskrebserkrankungen durch HPV-Infektionen verursacht werden.
Die HPV-Typen 16 und 18 sind für die überwiegende Mehrheit der Gebärmutterhals- und Analkrebserkrankungen verantwortlich, während die HPV-Typen 6 und 11 die meisten Fälle von Genitalwarzen verursachen. Weitere 5 HPV-Typen (31, 33, 45, 52 und 58) bergen ebenfalls ein hohes Risiko für die Entwicklung von Krebs (sie verursachen etwa 20 % aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs).

74 Millionen Dosen belegen Sicherheit

Bei Personen, die noch keinen Kontakt mit humanen Papillomaviren hatten, ist die Wirksamkeit der Impfung sehr hoch (nahezu 100 %) bezogen auf die in der Impfung enthaltenen HPV-Stämme (6, 11, 16 und 18). Auch für bereits sexuell aktive Personen bietet die HPV-Impfung einen hohen Schutz.

Groß angelegte Studien, mehrfache Überprüfungen und die Erfahrung von Anwenderinnen nach weltweit ca. 74 Mio. geimpften Dosen belegen die Sicherheit und gute Verträglichkeit der Impfung.

Wer soll sich impfen lassen?

Der Impfstoff ist zugelassen für Kinder und Jugendliche von 9 bis 15 Jahren und für erwachsene Frauen von 16 bis 45 Jahren. Die HPV Impfung wird allen Mädchen und Frauen bis zum 45. Lebensjahr im österreichischen Impfplan empfohlen. Die Impfung ist auf Wunsch auch danach noch möglich und sinnvoll.

Zusammenfassung

  •  Humane Papillomviren (HPV) sind für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, Krebsvorstufen im Genitalbereich sowie Genitalwarzen verantwortlich.
  • Gebärmutterhalskrebs wird praktisch immer durch eine chronische Infektion mit humanen Papillomaviren verursacht. Die Impfung verhindert die Infektion und somit die Ausbildung von obligatorischen Vorstufen.
  • Humane Papillomaviren werden in erster Linie durch sexuellen Kontakt übertragen. Kondome bieten keinen verlässlichen Schutz.
  • Die Impfung kann Infektion und Vorstufen verhindern.
  • Der regelmäßig durchgeführte Krebsabstrich hilft, Krebsvorstufen rechtzeitig zu erkennen und diese gegebenenfalls operativ zu entfernen.
  • Humane Papillomaviren sind außerdem für Krebs und Krebsvorstufen an Scheide und Schamlippen sowie Genitalwarzen verantwortlich.

Viele Jahre im Leben einer Frau ist Verhütung ein wichtiges Thema.

Es gibt aktuell viele verschiedene Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung, wobei Verlässlichkeit (der Pearl-Index gibt die kontrazeptive Sicherheit eines Verhütungsmittels an) und Verträglichkeit im Vordergrund stehen.

Die Wahl der geeigneten Verhütungsmethode orientiert sich an der Lebenssituation und den individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen der Frau bzw. des Paares.

Gerne finde ich mit Ihnen gemeinsam die für Sie perfekte individuelle Verhütungsmethode.

Verhütungsmethoden

  • Pille
  • Gestagenpille (Stillpille)
  • Verhütungsring (Nuva-Ring®)
  • Hormonspirale (Mirena®, Jaydess®, Kyleena®)
  • Kupferspirale, Kupferkette
  • Gold-Spirale (Gold-T®)
  • Hormonelles Verhütungsstäbchen (Implanon®)
  • 3-Monats-Spritze (Sayana®)
  • Verhütungspflaster (Evra®)
  • Sterilisation (Vasektomie beim Mann oder Tubenligatur/ Eileiterunterbindung bei der Frau)
  • Kondom

Zudem gibt es natürliche Verhütungsmethoden wie die Temperatur- und Kalendermethode (Knaus-Ogino-Methode) oder die Verhütung mittels Verhütungscomputer.

Notfallverhütung

  • Pille danach (EllaOne®, Vikela®)
  • Spirale danach

Für einen optimalen Start in eine geplante Schwangerschaft!

Durch die aktuellen Verhütungsmethoden ist die Familienplanung in der heutigen Zeit sehr oft eine aktive Entscheidung für ein Schwangerschaft mit dem Absetzen der Verhütung.

Sollte das Thema Kinderwunsch für Sie relevant werden, können wir schon im Vorfeld einige Vorbereitungen für eine gewünschte Schwangerschaft treffen.

Gerne informiere ich Sie über die Wichtigkeit von Folsäure bereits ab Absetzen der Verhütung und berate Sie, wie Sie auch sonst gut vorbereitet in eine Schwangerschaft starten.

Viele Paar müssen lange mit der Sehnsucht nach einem eigenen Kind, der Hoffnung auf eine Schwangerschaft und der Enttäuschung beim Ausbleiben dieser leben.

Von ungewollter Kinderlosigkeit spricht man, wenn trotz Kinderwunsch und regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehr nach einem Jahr keine Schwangerschaft eingetreten ist. Spätestens dann ist eine Abklärung der Ursachen empfehlenswert.

Diese sind vielfältig und können sowohl beim Mann, bei der Frau, als auch bei beiden gemeinsam liegen. Hormonelle Störungen, Endometriose, undurchgängige Eileiter oder psychische Belastungen können genauso Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben wie eine verminderte Spermienqualität des Partners.

Einfühlsam und kompetent beraten

Durch meine Mitarbeit im Kinderwunschzentrum des LKH Feldkirch kann ich Ihnen eine umfassende Beratung über die Abklärung und Behandlungsoptionen bieten und Sie in dieser schwierigen Zeit einfühlsam und kompetent betreuen.

Folgende Untersuchungen und Behandlungen können wir Ihnen bereits in der Ordination anbieten:

  • Hormonuntersuchungen
  • Follikulometrie (Messung der Eibläschenreifung)
  • Zyklusregulierung
  • hormonelle Stimulierung zur Eibläschenreifung und zum Auslösen des Eisprungs

Die Schwangerschaft ist eine sehr intensive und aussergewöhnliche Zeit für eine Frau, für das Paar.

Von der Kenntnis der Schwangerschaft bis zur Geburt ergeben sich für die schwangere Frau oft viele Fragen, Ängste, Unsicherheiten und emotionale Höhen und Tiefen.
Auf diesem aufregenden Weg zum Wunder Kind möchte ich Sie gerne begleiten.

Eine aussergewöhnliche Zeit

Während der Schwangerschaft möchte ich Ihnen folgende Untersuchungen anbieten:

  • Feststellung der Schwangerschaft (Harn, Blutuntersuchung, Ultraschall)
  • Ausstellung des Mutter-Kind-Passes
  • Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen
  • Regelmässige Laborkontrollen, sowie, Harn- Gewicht- und Blutdruckkontrollen im
    Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung
  • Ausschluss von Frühgeburtsbestrebungen
  • Bakterieller Abstrich aus der Scheide

Das Wochenbett ist für jede frischgebackene Mama eine ganz besondere Zeit.

In den ersten 6 Wochen nach der Geburt muss sich der Körper der Mutter von der Schwangerschaft und Entbindung erholen und hormonell umstellen.

Wir empfehlen eine gynäkologische Kontrolle ca. 6 Wochen nach der Geburt. Neben der Untersuchung werden auch Themen wie Verhütung, Stillen, Sexualität und Beckenbodenschwäche besprochen.

Bei Auftreten von starken Schmerzen im Bauch oder in der Brust, Fieber oder starken Blutungen in dieser Zeit sollten Sie sofort eine Kontrolle vornehmen lassen.

Die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre muss nicht immer mit Beschwerden verbunden sein. Frauen erleben diese Jahre sehr unterschiedlich. Bei einigen Frauen kündigen sich die Wechseljahre so behutsam an, dass sie diese kaum bemerken. Es gibt aber viele Frauen, die belastende Symptome aufgrund der geänderten hormonellen Situation erleben. Häufig sind das Probleme durch trockene Schleimhäute (vor allem der Scheide und Vulva) und Hitzewallungen, aber auch Schlafstörungen und psychische Auswirkungen.

Eine weitere schöne Lebensphase

Doch all diesen Problemen ist heute keine Frau mehr ausgeliefert: Eine positive Grundeinstellung, die moderne Medizin und eine bewusste Lebensweise sorgen dafür, den Körper weiterhin gesund, attraktiv und leistungsfähig zu halten. Es gibt viele Möglichkeiten, den Wandel der Hormone durch die Wechseljahre als Übergang in eine weitere schöne Lebensphase umzulenken.

Gerne berate ich Sie über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und finde gemeinsam mit Ihnen die für Sie perfekte individuelle Behandlung.

Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) um Energieflüsse in Bewegung zu setzen und Blockaden zu lösen. Sie kann bei verschiedensten gynäkologischen Beschwerden und Erkrankungen zur Anwendung.

Speziell kann ich Ihnen eine geburtsvorbereitende Akupunktur empfehlen und anbieten. Diese wird ab der 36. SSW 1x wöchentlich durchgeführt und hat bei regelmässiger Anwendung laut Studien einen wesentlichen Einfluss auf die Schmerzen während der Geburt und die Dauer der Eröffnungsperiode.

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Willkommen bei ihrer Frauenärztin Karin Pfau.

Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen auf kurzem Weg. Sie können auch Terminanfragen stellen!